Du stehst vor einer entscheidenden Frage: Wie sicherst du dein Geschäft in der Bauzulieferindustrie langfristig ab? Margen sinken, der Wettbewerb wird härter und die Ansprüche deiner Kunden steigen. Nur wer sich strategisch neu aufstellt, sichert sich nachhaltiges Wachstum. Eine herausragende Chance liegt im Aufbau eines systematischen Projektvertriebs – deiner zweiten Umsatzsäule.
Dieser Ansatz erlaubt dir, über das reine Produktgeschäft hinauszugehen, dich als unverzichtbaren Partner zu etablieren und signifikant höhere Umsätze zu erzielen.
Was Projektvertrieb für dich bedeutet
Projektvertrieb ist mehr als nur der Verkauf von Produkten. Du verkaufst integrierte Lösungen direkt in große, komplexe Bauprojekte. Das bedeutet: Du arbeitest eng mit Architekten, Planern, Projektentwicklern und Generalunternehmern zusammen, oft schon in frühen Planungsphasen. Dein Ziel ist es, deine Produkte und Systeme als festen Bestandteil der Ausschreibung und des Bauvorhabens zu positionieren.
Warum Projektvertrieb deine zweite Umsatzsäule wird
Der systematische Aufbau des Projektvertriebs bietet deinem Unternehmen entscheidende Vorteile:
- Höhere Umsatzvolumina: Große Bauprojekte bedeuten große Aufträge und entsprechend höhere Umsätze pro Projekt.
- Stabilere Kundenbeziehungen: Die intensive Zusammenarbeit über lange Projektlaufzeiten bindet Kunden fester an dich. Du entwickelst dich zum strategischen Partner.
- Bessere Margen: Durch den Verkauf komplexer Lösungen und deines spezifischen Know-hows reduzierst du den reinen Preiswettbewerb. Dein Mehrwert steht im Vordergrund.
- Frühe Einflussnahme: Du gestaltest Spezifikationen und Auswahlkriterien aktiv mit und schaffst Alleinstellungsmerkmale für deine Produkte.
- Wettbewerbsvorteil: Du positionierst dich als ganzheitlicher Lösungsanbieter und nicht nur als Lieferant.
Die spezifischen Herausforderungen im Projektvertrieb meistern
Der Weg zum erfolgreichen Projektvertrieb ist anspruchsvoll, aber machbar. Du begegnest spezifischen Hürden, die du systematisch überwindest:
- Lange Entscheidungszyklen: Bauprojekte entwickeln sich über Monate oder sogar Jahre. Dein Vertrieb benötigt Geduld und eine langfristige Strategie.
- Komplexe Stakeholder-Landschaft: Architekten, Fachplaner, Bauherren, Investoren, Generalunternehmer – jeder hat andere Bedürfnisse und entscheidet mit. Du musst alle relevanten Parteien verstehen und überzeugen.
- Hoher Beratungs- und Planungsaufwand: Technische Expertise ist von der ersten Planungsphase an gefragt. Du bietest detaillierte Erklärungen und individuelle Lösungen.
- Intensive Ausschreibungsprozesse: Du erstellst präzise, termingerechte und wettbewerbsfähige Angebote, die alle Anforderungen erfüllen.
- Informationsmanagement: Den Überblick über den Projektstatus, Deadlines, Ansprechpartner und entscheidende Dokumente zu behalten, ist eine Daueraufgabe.
So baust du deinen Projektvertrieb systematisch auf
Um Projektvertrieb als starke zweite Umsatzsäule zu etablieren, gehe strategisch vor:
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Klare Strategie und Zieldefinition:
- Definiere deine Zielsegmente: Welche Projektarten (Wohnbau, Gewerbe, Infrastruktur) sind für dich am interessantesten?
- Welche spezifischen Produktlösungen und Services bietest du an, die einen echten Mehrwert stiften?
- Analysiere deine Alleinstellungsmerkmale und dein Wertversprechen im Projektkontext.
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Spezialisiertes Projektvertriebsteam aufbauen:
- Du brauchst Vertriebler mit exzellentem technischen Know-how, Projektmanagement-Fähigkeiten und einer ausgeprägten Netzwerkompetenz.
- Investiere in gezielte Schulungen, die dein Team auf die Besonderheiten des Projektgeschäfts vorbereiten.
- Etabliere klare Rollen und Verantwortlichkeiten innerhalb deines Projektvertriebs.
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Digitale Tools intelligent nutzen:
- CRM-Systeme: Erfasse detaillierte Kunden- und Projektprofile, verwalte Kontakte, tracke deinen Sales-Funnel und automatisiere Follow-ups.
- Ausschreibungsdatenbanken und Marktinformationstools: Identifiziere frühzeitig relevante Projekte, Deadlines und Entscheider.
- Kollaborationstools: Vereinfache die interne Abstimmung zwischen Vertrieb, Technik und Produktion sowie die Kommunikation mit externen Partnern.
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Prozesse optimieren und standardisieren:
- Definiere klare Phasen für deinen Projektvertrieb – von der ersten Lead-Generierung und Qualifizierung über die Angebotsphase bis zur Projektbegleitung und Nachbetreuung.
- Standardisiere die Erstellung von Angeboten, technischen Spezifikationen und Vertragsdokumenten.
- Etabliere ein effizientes Reporting, um den Fortschritt deiner Projekte und die Performance deines Teams transparent zu machen.
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Netzwerk und Beziehungen pflegen:
- Baue langfristige, vertrauensvolle Beziehungen zu Architekten, Planern, Projektentwicklern und Generalunternehmern auf. Diese Kontakte sind Gold wert.
- Positioniere dich als kompetenter Partner, der Lösungen anbietet und bei der Problemlösung hilft.
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Gezieltes Marketing und Referenzprojekte:
- Präsentiere deine erfolgreich realisierten Referenzprojekte. Sie belegen deine Kompetenz und schaffen Vertrauen.
- Schaffe relevante Inhalte (Whitepapers, Case Studies), die die spezifischen Bedürfnisse deiner Zielgruppen im Projektgeschäft ansprechen.
Fazit: Starte jetzt mit deiner zweiten Umsatzsäule
Projektvertrieb ist eine strategische Investition, die sich auszahlt. Er ist der Schlüssel zu mehr Stabilität, höheren Umsätzen und stärkeren Kundenbeziehungen in der Bauzulieferindustrie. Du hast die Chance, dich von einem reinen Produktlieferanten zu einem unverzichtbaren Partner im Bauwesen zu entwickeln. Beginne noch heute mit dem systematischen Aufbau deines Projektvertriebs und sichere dir deinen Platz in der Zukunft der Baubranche!
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